Buchungssatz bei der Eingangsrechnung



Die Buchungssätze Eingangsrechnung können im Grundbuch, Hauptbuch und Nebenbuch des Unternehmens erforderlich werden. Sie müssen wie jeder Buchungssatz ein Datum, eine Beleg-Nummer, die Beschreibung des Geschäftsvorfalles, die Nummer des Kontos sowie das Soll und Haben enthalten. Am Beispiel des Einkaufs von Zubehör lassen sich die Buchungssätze Eingangsrechnung recht gut veranschaulichen.

Buchungssätze Eingangsrechnung beim Zubehöreinkauf



Das Unternehmen Pedalus GmbH kauft vom Unternehmen Abus GmbH 10.000 Scheinwerfer für Fahrräder ein. Einer der Scheinwerfer kostet im Einkauf 4,00 Euro, wofür der Zubehörlieferant Abus GmbH am 01.05.2013 eine Rechnung erstellt. Der Buchhalter von Pedalus entnimmt der Rechnung bestimmte Daten:
  • Netto Warenwert: 40.000 Euro
  • Mehrwertsteuer 19%: 7.600 Euro
  • Netto Warenwert plus Mehrwertsteuer: 47.600 Euro
Nun ordnet der Pedalus-Buchhalter die Abus-Rechnung einer laufenden Beleg-Nummer zu (kein Geschäftsvorfall ohne Beleg), als Beispiel wird hier 75 gewählt. Gleichzeitig ermittelt er die nötigen Buchungskonten, ohne diese sind Buchungssätze Eingangsrechnung nicht zu erstellen. Diese lauten (fiktive Angaben, die in jedem Betrieb anders lauten):
  • Gundbuchkonto 6000: Aufwendungen fremde Bauteile
  • Hauptbuchkonto 2600: Vorsteuer
  • Nebenbuchkonto 44001: Kreditoren (Abus)
Grundbuch, Hauptbuch und Nebenbuch werden wie folgt bebucht:
  • Datum: 01.05.2013
  • Beleg-Nr.: ER 0075
  • Geschäftsvorfall: Scheinwerfer-Zubehör von Abus GmbH
  • Buchungssatz: Einkauf von Fremdbauteilen
  • Konten-Nummer: 6000 / 2600 / 44001
  • Soll: 47.600 (Warenlager)
  • Haben: 47.600 (Kreditor)
Anschließend versieht der Buchhalter die Eingangsrechnung ER 0075 mit einem Kontierungsstempel und heftet sie unter „Gebuchte Eingangsrechnungen“ ab.

Wie ändern sich die Buchungssätze Eingangsrechnung nach Zahlung?



Diese Eingangsrechnung wird nun bezahlt, was Auswirkungen auf die Buchungssätze Eingangsrechnung hat. Aktuell hat das Unternehmen Pedalus gegenüber dem Kreditor = Lieferanten Abus eine Verbindlichkeit und gleicht diese am 10.05.2013 per Überweisung aus. Die Buchungssätze Eingangsbuchung verändern sich nach der Überweisungsmitteilung:
  • Konto 44001 Kreditoren: Soll 47.600 an
  • Konto 2200 Bank: Haben 47.600
Damit wurde der Aufwand auf dem Konto 6000 erfasst, die Verbindlichkeit ausgeglichen und auf dem Konto 2600 "Vorsteuer" eine Forderung an das Finanzamt beziehungsweise den Vorsteuerabzug betreffend in Höhe von 7.600 Euro entstanden.

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