Infos zu Buchungssätzen



Buchungssätze
Mit Buchungssätzen ist es möglich, die verschiedensten Geschäftsvorfälle zu buchen und zu kontieren. Sie dienen dazu, den Aufwand für die Buchführung zu vereinfachen. Die Grundsätze der doppelten Buchführung schreiben vor, jeden Geschäftsvorfall auf Konten zu buchen. Hierzu bildet der Buchhalter einen Buchungssatz. Um Buchungssätze zu bilden, ist aus dem Kontenrahmen ein passendes Konto zu finden, das auf den jeweiligen Geschäftsvorfall zutrifft.

Buchungssätze mit Buchungsprogramm finden



Moderne Buchführungsprogramme ermöglichen es, einen Buchungssatz per Schnellsuche aufzufinden. Vor der web- oder computerbasierten Buchführung suchten Buchhalter im Kontenrahmen bei verschiedenen Geschäftsvorfällen nach den passenden Konten, um Buchungssätze zu bilden. Das dauerte seine Zeit, je nach Geschäftsvorfall und Buchungskonto konnten Minuten vergehen. Heutzutage entwickelt der Bearbeiter zum vorliegenden Geschäftsvorfall einen Suchbegriff und findet dazu ein zu verwendendes Buchungskonto im webbasierten Programm, mit dem der Buchungssatz gebildet wird. Natürlich gibt es manchmal mehrere Buchungsmöglichkeiten oder Varianten zu einem Begriff, dennoch dauert die Bildung einzelner Buchungssätze maximal 30 Sekunden. Zu empfehlen sind Einzelbegriffe für einen Buchungssatz, keine Wortgruppen.

Die Logik von Buchungssätzen



Um einen Buchungssatz zu verstehen, sollte man die innere Logik nachvollziehen können. Ein Beispiel könnte wie folgt aussehen:
  • Das Unternehmen kauft - typischer Geschäftsvorfall - Waren auf Ziel. Hierzu ist ein Buchungssatz zu bilden, für den sich der Bearbeiter bestimmte Fragen stellt:
  • Welche Konten betrifft dieser Geschäftsfall? - Antwort: die Konten "Waren" und "Verbindlichkeiten" (gleichbedeutend mit "auf Ziel").
  • Sind es Aktiv- oder Passiv-Konten? - Antwort: "Waren" ist das Aktiv-Konto links in der Bilanz, "Verbindlichkeiten" ist das Passiv-Konto rechts.
  • Wo findet Zuwachs beziehungsweise Minderung statt? - Antwort: Das Warenkonto wächst im Soll, das Verbindlichkeiten-Konto wächst im Haben.
  • Anschließen bildet der Bearbeiter den Buchungssatz und durch "Soll an Haben", nämlich "Waren an Verbindlichkeiten".
Buchungssätze bestehen grundsätzlich aus mindestens zwei Konten, wobei der einfache Buchungssatz nicht mehr als diese beiden Konten umfasst. Ab drei Konten handelt es sich um einen zusammengesetzten Buchungssatz.





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